Erzieher Vollzeit


Berufsfeld

 
Erzieherinnen und Erzieher sind staatlich anerkannte Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Sie arbeiten in Tageseinrichtungen für Kinder, in Einrichtungen, die Schulkinder betreuen, in Einrichtungen, die Hilfen zur Erziehung geben, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, im erzieherischen Kinder- und Jugendschutz und außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe in Einrichtungen wie Werkstätten und Wohnheimen für behinderte Menschen, in Kinderkrankenhäusern, Erholungsheimen, Förderschulen, Schulinternaten, Frauenhäusern und Einrichtungen für alte Menschen.


Aufnahmevoraussetzungen
 
 

Fachoberschulreife und

  • eine  abgeschlossene Berufsausbildung in einem einschlägigen Ausbildungsberuf, z. B. in der Kinderpflege oder Sozialassistenz

oder

  • eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren oder
  • der Abschluss der zweijährigen Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen oder
  • der Abschluss der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen

alternativ

  • eine andere Hochschulzugangsberechtigung oder
  • eine erfolgreich abgeschlossene, nicht einschlägige mindestens 2-jährige Berufsausbildung

in Verbindung mit

  • einer einschlägigen Berufstätigkeit, z. B.  freiwilliges soziales Jahr oder
  • einem Praktikum

(das Praktikum muss zeitnah innerhalb eines Jahres mit mindestens 900 Arbeitsstunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolviert werden - maßgeblich ist hier die Durchführung nach den Anforderungen der Praktikumsausbildungsordnung zum Erwerb der Fachhochschulreife)

sowie immer

  • ein aktuelles erweitertes Führungszeugnisohne ohne einschlägige Eintragungen (Beantragung erst nach Zusage)
  • ein Praktikumsplatz in einer anerkannten sozialpädagogischen Einrichtung


Unterrichtsinhalte  

 
 

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache (Englisch)
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  • Berufliche Identität und professionale Perspektiven weiterentwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Religionslehre/Religionspädagogik/Praktische Philosophie

Wahlfächer

  • Vertiefung in einem Bildungsbereich
  • Vertiefung eines Arbeitsfeldes / einer Zielgruppe
  • Projektarbeit

Differenzierungsbereich

  • Mathematik zum Erwerb der Fachhochschulreife
  • Akzentuierungen (Theaterpädagogik, Musikalische Begleitung, Türkisch, ...)

 
Praktika

16 Wochen während der Unterrichtszeit


Schwerpunkte

  • Theaterpädagogik
  • Abenteuerpädagogik
  • Sonderausbildung „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ in Kooperation mit dem Landessportbund NRW

 
Dauer und Organisation
der Ausbildung


Die Ausbildung in der Fachschule für Sozialpädagogik gliedert sich in

  • einen zweijährigen fachtheoretischen Ausbildungsabschnitt mit insgesamt 16 Wochen Praktika und
  • einem einjährigen fachpraktischen Ausbildungsabschnitt (Berufspraktikum) mit 160-200 Stunden praxisbegleitendem Unterricht.

 
Ausbildungsabschluss

 
Staatlich anerkannte Erzieherin (Fachhochschulreife)
Staatlich anerkannter Erzieher (Fachhochschulreife)

 
Ausbildungsförderung

 


  • Sie können ggf. nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) Ausbildungshilfen beantragen.
  • Eine Förderung durch einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit / des Jobcenters ist möglich

 
Ausbildungskosten

 
 
  • Eigenanteil für Bücher
  • Bescheinigung des Gesundheitsamtes §43 Infektionsschutzgesetz
  • Studienfahrt
  • Workshops
  • Exkursionen

 
Perspektiven

 
 
  • Berufstätigkeit als Staatlich anerkannte Erzieherin / Staatlich anerkannter Erzieher
  • ggf. Zuerkennung der Fachhochschulreife
  • Aufnahme in Fachschulen für Heilpädagogik zum Erwerb der Qualifikation für sonderpädagogische Aufgaben in sozialpädagogischen Einrichtungen.
  • Aufnahme in die Klasse 13 der Fachoberschule für Sozialwesen zum nachträglichen Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife (mit 2.Fremdsprache), bzw. der fachgebundenen Hochschulreife (ohne 2. Fremdsprache)

 
Bewerbung

 
 

Der Anmeldezeitraum ist jeweils von Januar bis Februar.

Für die Anmeldung sollten Sie folgende Unterlagen vorlegen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Anmeldeformular ‚SchülerOnline‘
  • tabellarischer Lebenslauf mit Darstellung Ihres bisherigen Bildungsweges
  • Lichtbild mit Namenseintrag auf der Rückseite
  • beglaubigte Kopie der relevanten Zeugnisse
  • Praktikumsbescheinigungen
  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Bitte erst nach Zusage beantragen)

Darüber hinaus müssen Sie sich zusätzlich auch für diesen Bildungsgang bei "schüler online" bewerben.


Kontakt

 
 

Ansprechpartner für die Fachschule für Sozialpädagogik:
Ch. Niehoff (Bildungsgangkoordinatorin)

A. Kirczek (Abteilungsleiter)

 
Downloads

 
 Den aktuellen länderübergreifenden Lehrplan für Erzieher finden sie hier.

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Anmeldung bei SchülerOnline
Vollzeitbildungsgänge: ab 04.02.2019,
Duale Bildungsgänge: ganzjährig möglich.

Bewerbungen für Vollzeitbildungsgänge müssen postalisch in Schriftform (ohne Bewerbungsmappe) eingereicht werden - per E-Mail zugesandte Bewerbungen sind nicht gültig.

Individuelle Beratungen finden am Anmelde- und Beratungstag am 09.02.2019 statt.

Weitere Informationen zu Ihrer Bewerbung finden Sie unter
Bildungsangebot sowie unter
Service-Downloads

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